SaferMix von SONAR BERLIN stellt Kurzinformationen über die Gefahren und Risiken des Mischkonsums psychoaktiver Substanzen bereit.
Du möchtest erfahren, wie Alkohol, andere Drogen oder psychoaktive Medikamente miteinander interagieren? Hier kannst Du 2 beliebige Substanzen eingeben, um Informationen zur Kombination zu erhalten - mit Klick auf das Plus-Symbol kannst Du auch weitere Substanzen hinzufügen.
Wechselwirkungen zwischen Substanzen sind oft schwer zuverlässig vorherzusagen. Individuelle Faktoren (z. B. Vorerkrankungen, Medikamente, Dosierung, Reinheit/Verunreinigungen, Konsumform) können Risiken und Wechselwirkungen erheblich verändern. Von Mischkonsum ist daher grundsätzlich abzuraten, da er die Risiken von Substanzkonsum in der Regel erhöht.
Obwohl erheblicher Aufwand betrieben wurde, um Fehler oder irreführende Informationen zu vermeiden, kann es bei der sehr hohen Anzahl möglicher Kombinationen vorkommen dass einige Inhalte nicht vollkommen korrekt oder aktuell sind. Insoweit keine wissenschaftlichen Quellen angegeben sind, beruhen Informationen ggf. lediglich auf Erfahrungswerten von Konsumierenden. SaferMix sollte nicht alleinige Informationsquelle verwendet werden, sondern ist als ergänzende Schnellreferenz vorgesehen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
In akuten Notfällen sollte der Rettungsdienst unter 112 für sofortige medizinische Hilfe vor Ort und/oder die zuständige Giftnotrufzentrale für eine telemedizinische Beratung bzgl. der Wechselwirkung von Substanzen kontaktiert werden.
GHB/GBL×Methamphetamin
↔️︎ Aufhebend
Einige Effekte schwächen sich gegenseitig ab. Dies birgt ggf. die Gefahr, mehr zu konsumieren als üblich und die Belastung für Körper oder Psyche zu unterschätzen.
⚠️︎ Warnung
Diese Kombination erzeugt zusätzliche Risiken und kann ggf. erhebliche nachteilige Effekte hervorrufen.
Stimulanzien erhöhen die Atemfrequenz, was eine höhere Dosis Beruhigungs- und Schlafmittel als normal ermöglicht. Wenn das Stimulans zuerst nachlässt, kann das Opiat die Person überwältigen und einen Atemstillstand verursachen. In diesem Fall sofort den Rettungsdienst (112) verständigen und Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten!